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Zwischen Anden, Kaffee & Kakao
Eine Reise für alle, die Peru nicht nur sehen, sondern schmecken, verstehen und erleben möchten.
Diese 17-tägige Gruppenreise führt uns zu den großen Höhepunkten Perus und gleichzeitig weit abseits der üblichen Reiserouten. Wir erleben die beeindruckende Welt der Anden, beobachten Andenkondore im Colca Canyon, übernachten bei einer Gastfamilie auf der Insel Amantaní und entdecken mit Lampa, dem Tinajani Canyon und Palccoyo weniger bekannte Seiten des Landes. Im Heiligen Tal und bei Machu Picchu tauchen wir in die Geschichte der Inkas ein.
Ein besonderer Schwerpunkt dieser Reise liegt auf dem peruanischen Kaffee und Kakao. Im Kaffeeland La Convención begleiten wir den Weg von der Kaffeekirsche bis zur fertigen Tasse, besuchen eine Kooperative und lernen mit einem Kaffeespezialisten die Besonderheiten peruanischer Kaffees kennen. Beim Cacao-Chuncho-Workshop stellen wir eigene Schokolade her. Begegnungen mit Menschen vor Ort, kulinarische Erlebnisse und immer wieder die Möglichkeit, Peru ganz unmittelbar und authentisch kennenzulernen, zeichnen diese Reise aus.
Karte
Sie fliegen via Lima nach Arequipa auf 2.335 Metern über dem Meeresspiegel – eine ideale Höhe, um sich langsam an die Höhenlage zu gewöhnen. Nach Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Arequipa wird wegen seiner Bauten aus dem weißen Vulkangestein "Sillar“ auch die "weiße Stadt“ genannt. Bummeln Sie gemütlich durch die schöne Altstadt und genießen Sie das Treiben auf der von Palmen gesäumten Plaza de Armas, dem Hauptplatz der Stadt. Am Abend treffen sich alle Gruppenmitglieder zum gemeinsamen Abendessen und lernen sich kennen.
Abendessen
Hotel
Heute besuchen wir das Kloster Santa Catalina. Wir spazieren durch das wie eine kleine Stadt angelegte Kloster. Viele Räume sind noch so ausgestattet, wie die Nonnen einst darin lebten. Danach geht es zum Mirador Carmen Alto, von wo aus wir einen tollen Blick auf den Vulkan El Misti und die Stadt haben.
Arequipa ist auch für seine leckere lokale Küche in den sogenannten Picanterías bekannt. Zu den typischen Gerichten gehören Rocoto relleno, Chupe de camarones und Ocopa. Und für alle, die Süßes mögen, gibt es Queso helado, ein frisch im Bottich hergestelltes Eis.
Am Nachmittag besuchen wir den Schokoladenfabrikanten Chaqchao. Dort geht es natürlich hauptsächlich um Schokolade, aber hier gibt es auch eine ausgezeichnete Cafeteria, wo wir einen leckeren peruanischen Kaffee genießen.
Frühstück, Mittagessen
Hotel
Heute fahren wir in den Colca Canyon. Unterwegs passieren wir beeindruckende Vulkanlandschaften und das Naturreservat Salinas y Aguada Blanca, wo wir mit etwas Glück Flamingos und Vicuñas beobachten können. Bei der Überquerung des Passes Patapampa auf 4.910 Metern machen wir einen kurzen Halt, um die Aussicht zu genießen, bevor es hinunter ins Colca-Tal geht.
Nach einer abwechslungsreichen Fahrt kommen wir in Chivay auf 3.650 Metern an und fahren dann in unser Hotel im kleinen Dörfchen Coporaque. Wer möchte, kann sich anschließend in den nahegelegenen Thermalquellen von La Calera entspannen.
Entfernung: ca. 165 km; Fahrtzeit: ca. 3,25 Std.
Frühstück
Hotel
Die im Colca Canyon lebenden Andenkondore brauchen aufsteigende Winde, um fliegen zu können. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und fahren früh zum Aussichtspunkt Cruz del Cóndor. Wenn die thermischen Winde stimmen, gleiten die Andenkondore, deren Flügel eine Spannweite von bis zu 3,5 Metern erreichen, nahe an uns vorbei – ein eindrückliches Schauspiel!
Nach diesem Naturerlebnis unternehmen wir eine Wanderung im Canyon. Dabei kommen wir an Ruinen aus der Vor-Inka-Zeit vorbei und besuchen das Dorf Cabanaconde, wo wir einen kleinen Einblick in den Alltag der Nachfahren der einst hier ansässigen Collagua erhalten. Anschließend fahren wir zurück ins Hotel.
Frühstück
Hotel
Nach dem Frühstück geht es über Hochebenen und vorbei an Lagunen nach Puno auf 3.827 Metern. Am Abend genießen wir unser Abendessen im Hotel, den höchstgelegenen kommerziell schiffbaren See der Welt.
Entfernung: ca. 305 km; Fahrtzeit: ca. 5,5 Std.
Frühstück
Hotel
Wir setzen mit dem Boot zur Insel Amantaní über. Auf dieser ursprünglichen Insel fahren keine Autos und es gibt keine Hotels. Wir spazieren zum Haus unserer Gastfamilie, bei der wir übernachten werden. Am Abend genießen wir ein typisches Abendessen. Anschließend erfreuen wir uns an traditionellen Tänzen auf dem Dorfplatz. Bei wem das Tanzbein juckt, darf natürlich mittanzen!
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Gastfamilie
Heute steht uns ein langer, aber sehr interessanter Reisetag bevor. Wir verabschieden uns von unserer Gastfamilie und fahren mit dem Boot zurück nach Puno. Von dort geht es mit dem Kleinbus weiter.
Den ersten Halt machen wir in Lampa, der "rosafarbenen Stadt“. Bei einem Bummel durch den kaum touristischen Ort bewundern wir die farbenfrohe Kolonialarchitektur und besuchen die Kirche Santiago Apóstol mit ihrem bekannten Beinhaus.
Danach fahren wir abseits der Schnellstraße in Richtung Tinajani Canyon. An den Hängen sehen wir die Puya Raimondii, die größte Bromelienart der Welt. Die Pflanze kann bis zu 12 Meter hoch werden und blüht nur einmal in ihrem Leben. Nach der Blüte stirbt sie ab.
Nach dieser eindrücklichen Fahrt durch das Gebiet des Tinajani Canyon mit seinen bizarren Felsformationen, abseits der typischen Reiserouten, kommen wir in Checacupe an, wo wir auf einer Hazienda übernachten.
Entfernung: ca. 320 km; Fahrtzeit: ca. 6 Std.
Frühstück, Lunchpaket, Abendessen
Hotel
Heute wird es bunt! Wir fahren durch andine Landschaften und kleine Dörfer hinauf auf etwa 4.700 Meter. Dort steigen wir aus und wandern langsam auf einem gut ausgebauten, etwa zwei Kilometer langen Weg zum Aussichtspunkt des Regenbogenbergs Palccoyo.
Mineralreiche Gesteinsschichten in Rot, Gelb, Grün, Violett und Ocker, wohin das Auge reicht. Die Weite, die Farben, die Stille und die Einsamkeit lassen uns staunen. Wer körperlich fit ist und die Höhe gut verträgt, kann noch weiter zum Steinwald auf etwa 5.000 Meter aufsteigen.
Der Regenbogenberg Palccoyo ist eine landschaftlich reizvolle und körperlich deutlich weniger anstrengende Alternative zum mittlerweile stark besuchten Vinicunca.
Entfernung: ca. 75 km; Fahrtzeit: ca. 3 Std. (hin und zurück)
Wanderung: ca. 1,5 Std. (hin und zurück)
Frühstück, Mittagessen
Hotel
Wir fahren ins Heilige Tal der Inkas, das Valle Sagrado de los Incas. Unterwegs machen wir Halt in Pisac, einem Ort am Fuße eindrucksvoller Inkaruinen mit zahlreichen Terrassen. Wir besuchen die Ruinen mit ihrer bedeutenden Zeremonialstätte.
Wer möchte, kann anschließend den Kunsthandwerksmarkt besuchen, durch die Gassen schlendern oder in einem der zahlreichen Cafés einen leckeren Kaffee trinken. Danach fahren wir am Fluss Vilcanota entlang durch das Valle Sagrado bis nach Urubamba, wo wir übernachten.
Entfernung: ca. 140 km; Fahrtzeit: ca. 3 Std.
Frühstück
Hotel
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Inkas. Zuerst besuchen wir die Salzterrassen von Maras. Hier wird auf traditionelle Weise Salz gewonnen – eine der letzten Salzgewinnungsstätten ihrer Art weltweit. In hunderten terrassenförmig angeordneten Becken in einem engen Tal wird das Salz noch heute auf traditionelle Weise gewonnen.
Anschließend fahren wir weiter in die Berge nach Moray. Runde, konzentrische Inka-Terrassen in natürlichen Mulden dienten den Inkas vermutlich landwirtschaftlichen Experimenten. Wir spazieren an den verschiedenen Mulden entlang und können uns gut vorstellen, wie hier einst Landwirtschaft betrieben wurde.
Auf der Fahrt zurück ins tiefer gelegene Tal genießen wir eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge, bevor wir Ollantaytambo erreichen. Wir besuchen die beeindruckende Inkafestung. Viele Steinstufen, Terrassen, Brunnen und Wasserkanäle zeugen einmal mehr von den architektonischen Fähigkeiten der Inkas. Hier konnten sich die Inka 1536 erfolgreich gegen die Spanier verteidigen, bevor sich Manco Inca später nach Vilcabamba zurückzog.
Nach dem Besuch bleibt noch Zeit für einen Bummel durch das ursprüngliche und gut erhaltene Dorf, bevor wir zurück nach Urubamba in unser Hotel fahren.
Entfernung: ca. 105 km; Fahrtzeit: ca. 3 Std.
Frühstück
Lodge
Heute geht es noch einmal ordentlich hoch, bevor wir in eine tiefere und damit tropische Klimazone der Provinz La Convención kommen. Wir fahren über den Pass Abra Málaga auf 4.300 Meter und machen dort einen kleinen Halt. Wer möchte, kann sich im kleinen, aber feinen Café El Abra bei einem leckeren Kaffee auf die nächsten Tage einstimmen.
Dann geht es hinunter. Anfangs ist die Landschaft noch karg, doch schon bald wird sie immer grüner und üppiger. Wir übernachten in der Ecoterra Inka Lodge mitten im Bergnebelwald, der Heimat von Kaffee und Kakao.
Entfernung: ca. 170 km; Fahrtzeit: ca. 4,25 Std.
Frühstück
Lodge
Heute dreht sich alles um Kaffee! In Begleitung unseres Kaffeespezialisten und Baristas Henry erhalten wir einen tiefen Einblick in den Herstellungsprozess des Kaffees auf einer Kaffeefinca. Wir lernen alles von der Ernte bis zum fertigen Kaffee und degustieren natürlich auch unterschiedlich zubereiteten Kaffee in der Cafeteria der Finca. Wir besuchen auch die Kooperative COCLA, wo es um Sortierung, Qualitätskontrolle und Handel geht – wichtige Bereiche, um den gesamten Weg des Kaffees von der Ernte bis zum Endkunden zu verstehen.
Frühstück
Lodge
Wir stehen früh auf, um die vielfältige Vogelwelt zu beobachten. Danach spazieren wir auf einem Orchideenpfad und entdecken diese zarten Blumen in freier Natur.
Gestern drehte sich alles um Kaffee, heute steht der Tag ganz im Zeichen des Kakaos. Auf der Chocofinca in Echarate nehmen wir am Kakao-Workshop "Von der Bohne zur Tafel“ teil. Wir packen tatkräftig mit an und stellen unsere eigene Tafel Schokolade her. Dabei lernen wir die Kakaobohnen auf den Punkt genau zu rösten, nach ursprünglicher Art zu mahlen und dann in die Form zu gießen. Wir degustieren auch verschiedene Schokoladen- und Kaffeesorten. Ein Fest, nicht nur für Schleckmäuler!
Wir übernachten noch einmal in unserer gemütlichen Lodge und genießen das angenehme Tropenklima.
Frühstück
Lodge
Wir fahren nach Santa Teresa und anschließend weiter zur Bahnstation Hidroeléctrica. Dort nehmen wir den Zug nach Aguas Calientes am Fuße des berühmten Machu Picchu. Hier übernachten wir inmitten üppig bewachsener Berge.
Entfernung: ca. 65 km; Fahrtzeit: ca. 2 Std.
Frühstück
Hotel
Frühmorgens ist es soweit: Wir fahren hinauf zur Inka-Zitadelle Machu Picchu, die seit 1983 zum UNESCO-Weltkultur - und Weltnaturerbe gehört.
Auf einer geführten Tour über die klassische Route erfahren wir viel über das Leben der Inkas und die Geschichte dieser außergewöhnlichen Anlage. Wer möchte, kann zusätzlich zum Huayna Picchu oder zum Sonnentor aufsteigen. Beide optionalen Routen müssen zusätzlich und sehr frühzeitig gebucht werden.
Nach diesem Highlight fahren wir mit dem Bus zurück nach Aguas Calientes und anschließend mit Zug und Bus weiter nach Cusco.
Frühstück
Hotel
Am Vormittag besuchen wir das einstige Zentrum Cuscos, den Sonnentempel Qorikancha. Danach machen wir uns auf zur Inkafestung Sacsayhuamán. Cusco wurde der Überlieferung nach in Form eines Pumas angelegt: Sacsayhuamán bildet dabei den Kopf, die zickzackförmigen Mauern dessen Zähne.
Danach spazieren wir durch die Altstadt zum San-Pedro-Markt. Hier finden wir eine bunte und lebendige Mischung aus peruanischen Produkten: Kaffee, Textilien, Souvenirs, Gemüse, Obst, Blumen und vieles mehr.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung oder wer möchte, lernt am Nachmittag optional mit einer lokalen Köchin die Zubereitung typisch peruanischer Gerichte, die wir anschließend natürlich in gemütlicher Runde probieren.
Am Abend und zum Abschluss dieser intensiven und lehrreichen Reise veranstalten wir eine große Verkostung mit allen Kaffees, die wir während der Reise kennengelernt haben. Dazu genießen wir unsere selbstgemachte Schokolade aus Cacao Chuncho.
Frühstück, Abendessen
Hotel
Frühstück
| Start | Ende | Preis pro Person | EZ-Zuschlag | |
|---|---|---|---|---|
| 03.07.27 | 19.07.27 | € 3.390,- | € 635,- | Buchen |
| 04.09.27 | 20.09.27 | € 3.389,- | € 635,- | Buchen |
Sie fliegen via Lima nach Arequipa auf 2.335 Metern über dem Meeresspiegel – eine ideale Höhe, um sich langsam an die Höhenlage zu gewöhnen. Nach Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Arequipa wird wegen seiner Bauten aus dem weißen Vulkangestein "Sillar“ auch die "weiße Stadt“ genannt. Bummeln Sie gemütlich durch die schöne Altstadt und genießen Sie das Treiben auf der von Palmen gesäumten Plaza de Armas, dem Hauptplatz der Stadt. Am Abend treffen sich alle Gruppenmitglieder zum gemeinsamen Abendessen und lernen sich kennen.
Abendessen
Hotel
Heute besuchen wir das Kloster Santa Catalina. Wir spazieren durch das wie eine kleine Stadt angelegte Kloster. Viele Räume sind noch so ausgestattet, wie die Nonnen einst darin lebten. Danach geht es zum Mirador Carmen Alto, von wo aus wir einen tollen Blick auf den Vulkan El Misti und die Stadt haben.
Arequipa ist auch für seine leckere lokale Küche in den sogenannten Picanterías bekannt. Zu den typischen Gerichten gehören Rocoto relleno, Chupe de camarones und Ocopa. Und für alle, die Süßes mögen, gibt es Queso helado, ein frisch im Bottich hergestelltes Eis.
Am Nachmittag besuchen wir den Schokoladenfabrikanten Chaqchao. Dort geht es natürlich hauptsächlich um Schokolade, aber hier gibt es auch eine ausgezeichnete Cafeteria, wo wir einen leckeren peruanischen Kaffee genießen.
Frühstück, Mittagessen
Hotel
Heute fahren wir in den Colca Canyon. Unterwegs passieren wir beeindruckende Vulkanlandschaften und das Naturreservat Salinas y Aguada Blanca, wo wir mit etwas Glück Flamingos und Vicuñas beobachten können. Bei der Überquerung des Passes Patapampa auf 4.910 Metern machen wir einen kurzen Halt, um die Aussicht zu genießen, bevor es hinunter ins Colca-Tal geht.
Nach einer abwechslungsreichen Fahrt kommen wir in Chivay auf 3.650 Metern an und fahren dann in unser Hotel im kleinen Dörfchen Coporaque. Wer möchte, kann sich anschließend in den nahegelegenen Thermalquellen von La Calera entspannen.
Entfernung: ca. 165 km; Fahrtzeit: ca. 3,25 Std.
Frühstück
Hotel
Die im Colca Canyon lebenden Andenkondore brauchen aufsteigende Winde, um fliegen zu können. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen und fahren früh zum Aussichtspunkt Cruz del Cóndor. Wenn die thermischen Winde stimmen, gleiten die Andenkondore, deren Flügel eine Spannweite von bis zu 3,5 Metern erreichen, nahe an uns vorbei – ein eindrückliches Schauspiel!
Nach diesem Naturerlebnis unternehmen wir eine Wanderung im Canyon. Dabei kommen wir an Ruinen aus der Vor-Inka-Zeit vorbei und besuchen das Dorf Cabanaconde, wo wir einen kleinen Einblick in den Alltag der Nachfahren der einst hier ansässigen Collagua erhalten. Anschließend fahren wir zurück ins Hotel.
Frühstück
Hotel
Nach dem Frühstück geht es über Hochebenen und vorbei an Lagunen nach Puno auf 3.827 Metern. Am Abend genießen wir unser Abendessen im Hotel, den höchstgelegenen kommerziell schiffbaren See der Welt.
Entfernung: ca. 305 km; Fahrtzeit: ca. 5,5 Std.
Frühstück
Hotel
Wir setzen mit dem Boot zur Insel Amantaní über. Auf dieser ursprünglichen Insel fahren keine Autos und es gibt keine Hotels. Wir spazieren zum Haus unserer Gastfamilie, bei der wir übernachten werden. Am Abend genießen wir ein typisches Abendessen. Anschließend erfreuen wir uns an traditionellen Tänzen auf dem Dorfplatz. Bei wem das Tanzbein juckt, darf natürlich mittanzen!
Frühstück, Mittagessen, Abendessen
Gastfamilie
Heute steht uns ein langer, aber sehr interessanter Reisetag bevor. Wir verabschieden uns von unserer Gastfamilie und fahren mit dem Boot zurück nach Puno. Von dort geht es mit dem Kleinbus weiter.
Den ersten Halt machen wir in Lampa, der "rosafarbenen Stadt“. Bei einem Bummel durch den kaum touristischen Ort bewundern wir die farbenfrohe Kolonialarchitektur und besuchen die Kirche Santiago Apóstol mit ihrem bekannten Beinhaus.
Danach fahren wir abseits der Schnellstraße in Richtung Tinajani Canyon. An den Hängen sehen wir die Puya Raimondii, die größte Bromelienart der Welt. Die Pflanze kann bis zu 12 Meter hoch werden und blüht nur einmal in ihrem Leben. Nach der Blüte stirbt sie ab.
Nach dieser eindrücklichen Fahrt durch das Gebiet des Tinajani Canyon mit seinen bizarren Felsformationen, abseits der typischen Reiserouten, kommen wir in Checacupe an, wo wir auf einer Hazienda übernachten.
Entfernung: ca. 320 km; Fahrtzeit: ca. 6 Std.
Frühstück, Lunchpaket, Abendessen
Hotel
Heute wird es bunt! Wir fahren durch andine Landschaften und kleine Dörfer hinauf auf etwa 4.700 Meter. Dort steigen wir aus und wandern langsam auf einem gut ausgebauten, etwa zwei Kilometer langen Weg zum Aussichtspunkt des Regenbogenbergs Palccoyo.
Mineralreiche Gesteinsschichten in Rot, Gelb, Grün, Violett und Ocker, wohin das Auge reicht. Die Weite, die Farben, die Stille und die Einsamkeit lassen uns staunen. Wer körperlich fit ist und die Höhe gut verträgt, kann noch weiter zum Steinwald auf etwa 5.000 Meter aufsteigen.
Der Regenbogenberg Palccoyo ist eine landschaftlich reizvolle und körperlich deutlich weniger anstrengende Alternative zum mittlerweile stark besuchten Vinicunca.
Entfernung: ca. 75 km; Fahrtzeit: ca. 3 Std. (hin und zurück)
Wanderung: ca. 1,5 Std. (hin und zurück)
Frühstück, Mittagessen
Hotel
Wir fahren ins Heilige Tal der Inkas, das Valle Sagrado de los Incas. Unterwegs machen wir Halt in Pisac, einem Ort am Fuße eindrucksvoller Inkaruinen mit zahlreichen Terrassen. Wir besuchen die Ruinen mit ihrer bedeutenden Zeremonialstätte.
Wer möchte, kann anschließend den Kunsthandwerksmarkt besuchen, durch die Gassen schlendern oder in einem der zahlreichen Cafés einen leckeren Kaffee trinken. Danach fahren wir am Fluss Vilcanota entlang durch das Valle Sagrado bis nach Urubamba, wo wir übernachten.
Entfernung: ca. 140 km; Fahrtzeit: ca. 3 Std.
Frühstück
Hotel
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Inkas. Zuerst besuchen wir die Salzterrassen von Maras. Hier wird auf traditionelle Weise Salz gewonnen – eine der letzten Salzgewinnungsstätten ihrer Art weltweit. In hunderten terrassenförmig angeordneten Becken in einem engen Tal wird das Salz noch heute auf traditionelle Weise gewonnen.
Anschließend fahren wir weiter in die Berge nach Moray. Runde, konzentrische Inka-Terrassen in natürlichen Mulden dienten den Inkas vermutlich landwirtschaftlichen Experimenten. Wir spazieren an den verschiedenen Mulden entlang und können uns gut vorstellen, wie hier einst Landwirtschaft betrieben wurde.
Auf der Fahrt zurück ins tiefer gelegene Tal genießen wir eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge, bevor wir Ollantaytambo erreichen. Wir besuchen die beeindruckende Inkafestung. Viele Steinstufen, Terrassen, Brunnen und Wasserkanäle zeugen einmal mehr von den architektonischen Fähigkeiten der Inkas. Hier konnten sich die Inka 1536 erfolgreich gegen die Spanier verteidigen, bevor sich Manco Inca später nach Vilcabamba zurückzog.
Nach dem Besuch bleibt noch Zeit für einen Bummel durch das ursprüngliche und gut erhaltene Dorf, bevor wir zurück nach Urubamba in unser Hotel fahren.
Entfernung: ca. 105 km; Fahrtzeit: ca. 3 Std.
Frühstück
Lodge
Heute geht es noch einmal ordentlich hoch, bevor wir in eine tiefere und damit tropische Klimazone der Provinz La Convención kommen. Wir fahren über den Pass Abra Málaga auf 4.300 Meter und machen dort einen kleinen Halt. Wer möchte, kann sich im kleinen, aber feinen Café El Abra bei einem leckeren Kaffee auf die nächsten Tage einstimmen.
Dann geht es hinunter. Anfangs ist die Landschaft noch karg, doch schon bald wird sie immer grüner und üppiger. Wir übernachten in der Ecoterra Inka Lodge mitten im Bergnebelwald, der Heimat von Kaffee und Kakao.
Entfernung: ca. 170 km; Fahrtzeit: ca. 4,25 Std.
Frühstück
Lodge
Heute dreht sich alles um Kaffee! In Begleitung unseres Kaffeespezialisten und Baristas Henry erhalten wir einen tiefen Einblick in den Herstellungsprozess des Kaffees auf einer Kaffeefinca. Wir lernen alles von der Ernte bis zum fertigen Kaffee und degustieren natürlich auch unterschiedlich zubereiteten Kaffee in der Cafeteria der Finca. Wir besuchen auch die Kooperative COCLA, wo es um Sortierung, Qualitätskontrolle und Handel geht – wichtige Bereiche, um den gesamten Weg des Kaffees von der Ernte bis zum Endkunden zu verstehen.
Frühstück
Lodge
Wir stehen früh auf, um die vielfältige Vogelwelt zu beobachten. Danach spazieren wir auf einem Orchideenpfad und entdecken diese zarten Blumen in freier Natur.
Gestern drehte sich alles um Kaffee, heute steht der Tag ganz im Zeichen des Kakaos. Auf der Chocofinca in Echarate nehmen wir am Kakao-Workshop "Von der Bohne zur Tafel“ teil. Wir packen tatkräftig mit an und stellen unsere eigene Tafel Schokolade her. Dabei lernen wir die Kakaobohnen auf den Punkt genau zu rösten, nach ursprünglicher Art zu mahlen und dann in die Form zu gießen. Wir degustieren auch verschiedene Schokoladen- und Kaffeesorten. Ein Fest, nicht nur für Schleckmäuler!
Wir übernachten noch einmal in unserer gemütlichen Lodge und genießen das angenehme Tropenklima.
Frühstück
Lodge
Wir fahren nach Santa Teresa und anschließend weiter zur Bahnstation Hidroeléctrica. Dort nehmen wir den Zug nach Aguas Calientes am Fuße des berühmten Machu Picchu. Hier übernachten wir inmitten üppig bewachsener Berge.
Entfernung: ca. 65 km; Fahrtzeit: ca. 2 Std.
Frühstück
Hotel
Frühmorgens ist es soweit: Wir fahren hinauf zur Inka-Zitadelle Machu Picchu, die seit 1983 zum UNESCO-Weltkultur - und Weltnaturerbe gehört.
Auf einer geführten Tour über die klassische Route erfahren wir viel über das Leben der Inkas und die Geschichte dieser außergewöhnlichen Anlage. Wer möchte, kann zusätzlich zum Huayna Picchu oder zum Sonnentor aufsteigen. Beide optionalen Routen müssen zusätzlich und sehr frühzeitig gebucht werden.
Nach diesem Highlight fahren wir mit dem Bus zurück nach Aguas Calientes und anschließend mit Zug und Bus weiter nach Cusco.
Frühstück
Hotel
Am Vormittag besuchen wir das einstige Zentrum Cuscos, den Sonnentempel Qorikancha. Danach machen wir uns auf zur Inkafestung Sacsayhuamán. Cusco wurde der Überlieferung nach in Form eines Pumas angelegt: Sacsayhuamán bildet dabei den Kopf, die zickzackförmigen Mauern dessen Zähne.
Danach spazieren wir durch die Altstadt zum San-Pedro-Markt. Hier finden wir eine bunte und lebendige Mischung aus peruanischen Produkten: Kaffee, Textilien, Souvenirs, Gemüse, Obst, Blumen und vieles mehr.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung oder wer möchte, lernt am Nachmittag optional mit einer lokalen Köchin die Zubereitung typisch peruanischer Gerichte, die wir anschließend natürlich in gemütlicher Runde probieren.
Am Abend und zum Abschluss dieser intensiven und lehrreichen Reise veranstalten wir eine große Verkostung mit allen Kaffees, die wir während der Reise kennengelernt haben. Dazu genießen wir unsere selbstgemachte Schokolade aus Cacao Chuncho.
Frühstück, Abendessen
Hotel
Frühstück





